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Reisen Sudan: Im Sudan ist immer was los

Mein Bett. Im Haus geschlafen da der Winter im Sudan angekommen ist. Kräftiger kühler Wind.
Nach dem ersten Frühstück kaufe ich das Fleisch für das zweite Frühstück. Früh am Morgen wird geschlachtet, frischer geht es kaum. Man zeigt auf die Stücke die man essen möchte und dann wird entsprechend abgeschnitten. Nur die beiden Köpfe der heutigen Schlachtopfer die auf dem Boden liegen und deren Augen bereits getrübt sind steigern den Appetit nicht zwingend. Auch die ganzen alten Schlachtabfälle um die Metzgerei zwischen den die Artgenossen nach Nahrung suchen.
Vielleicht ist diese direkte und sichtbare Verwertung von Schlachttieren die bessere Art. Keine Hormone oder Wachstumsbeschleuniger, keine Anonymität. Das fertig vorbereitete Fleisch bei uns stammt auch von Tieren!

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Bootsbau

 

 

 

 

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Ankunft in Atbara im Sundan

23:15 Uhr in Atbara angekommen und zu Abdelatifs Bekannten Adel gefahren. Adel ist Arabischlehrer, sehr nett, ruhig und angenehm, leider wie viele Sudanesen spricht er nicht englisch.
Auch jetzt wurden wir vor dem Einschlafen nochmals „gemästet“. Das ist Tradition und ist sudanesische Gastfreundschaft. Eine Gegenleistung wird nicht erwartet. Der Ablauf ist stets derselbe: Erst wird Wasser gereicht, man muß/sollte trinken. Dann gibt es Tee. Und dann Ful, Brot und sonst so einiges zu essen.
Mein Bett ist das hintere, 1-tausend-Sterne -Hotel, keine Moskitos. Es ist nachts recht kühl, knapp über 20 Grad. Also mit Jeans in den Schlafsack. Wenig aber tief geschlafen.
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