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Sudan Reisen: 30.11.2015

Nachdem alles repariert ist und wir bereits viel Zeit verloren haben stürze ich mich ohne Neoprenanzug und ohne Habschuhe in die Arbeit.
Später genieße ich mit unserem Gastgeber eine Ruhepause während sein Sohn das Konzentrat nach Gold auswäscht.
Scheißnacht, Moskitos und kein Netz. Einer aus dem Dorf schläft auch mit uns draußen, hat Malaria und baut sich die verschriebenen 5 Tabletten Notfallmedikamente ein, vergleichbar mit Lariam.
Nach dem ersten Frühstück welches fast immer aus stark gesüßtem Schwarztee und Keksen besteht mit einem Mechaniker zur Dredge. Der zerlegt Luftfilter, Vergaser im dann zu diagnostizieren daß vermutlich die Zündkerze defekt ist.
Plötzlich lese ich auf dem Aufkleber auf den Tank des Motors daß es eine sogenannte „Ölmangelabschaltung“ gibt.
Da hat es klick gemacht.
Beim funktionierenden Motor nachgesehen: Anstelle von 0,6 Liter Motoröl haben 3 (!) Mann  1 ganzen Liter reinbekommen.
Und in dem Motor der nicht anspringt? Nichts! Nichts eingefüllt! 3 Männer (!). This is Africa!
Öl aufgefüllt, Motor zusammengebaut, angeworfen und….. läuft! Wir ein Honda eben laufen soll. Vor lauter Freude und zugegenermaßen einer gewissen Lust auf das gelbe Material angewiesen die Motoren zu starten. Vorher müssen die Wasserpumpen mit Wasser geflutet da ein Trockenlauf die Dichtringe zerstört. Der eine Pappenheimer flutet mit einer Auf- und Abbewegung, kommt aber immer wieder mit dem Ventil über die Wasseroberfläche. Ich greife mit meiner linken Hand ein und schneide mich an der Schlauchschelle.
In meiner Wut zeige ich ihm wie man richtig flutet und verliere zwar nicht ganz meine Fassung aber leider das Ventil (footvalve).
Damit die Pumpe keine Steine ansaugen kann braucht man aber zumindest ein Sieb.
Also ab ins Dorf.
Zweites Frühstück, währenddessen wird aus Streckmetall auf die schnelle ein neues Sieb gebaut.
Als einziger Weißer ist man immer „unter Beobachtung“, oft folgt mir der gehbehinderte Dorfdepp ( wie umschreibt man das in nett?). Er robbt auf dem Boden und legt sich sozusagen zu mir und beobachtet und kommentiert alles.
Diese Masse und die Bewegung erinnert mich doch sehr an die Fortbewegung von Walrossen.

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Sudan Reise 2015

Sudan 2015

Sudan 2015

Herzlich Willkommen auf unsere Seite über unsere sehr persönlichen Sudan Reise. Wir möchten Sie mit kurzen Berichten und ein paar interessanten Impressionen über diese besondere Reise Informieren.

Sudan Reise 2015

Wunderbarer Ort zum Ankommen

Abreise von Hamburg in den Sudan. Erste Nacht, 15. auf 16. November, 02:20 gelandet, wie immer intensive Kontrolle am Zoll, gesucht wird unter anderem Alkohol. Auch die Bonbons wurden auf Alkoholgehalt untersucht. um 05 Uhr im Bett.
Den 16.11.nach wenig Schlaf erst mal ganz im Ruhe angehen lassen. Das geht im Sudan sehr leicht. In DEM InLokal in Khartoum, dem OZone. Früher eine Mülldeponie auf einem Insel im Kreisverkehr in wirklich guter Wohn- und Geschäftsgegend. Dann kam ein schlauer Investor und bekam das Teil umsonst, hat radikal aufgeräumt und ein Restaurant aufgebaut. Deutsche Preise, aber lauschiges Plätzchen wo sich Politiker, Geschäftsleute und die Rechen und Schönen treffen. Bester Ort für Geschäftsbesprechungen, zu arbeiten am Laptop oder zum ausruhen.


Morgens mich bei der Ausländerbehörde registriert. Kein Scherz sondern Afrika: Zahle für mein Visum/Entry Permit 100 $. Damit darf ich einreisen. Innerhalb von 3Tagen registrieren lassen, kostet 36 $. Damit darf ich aber nur für die gesamte Reisedauer in Khartoum bleiben. Das will man aber tunlichst nicht! Ich kenne einige Städte in Afrika wie zum Beispiel Monrovia, Abidjan, Yamoussoukro, Bamako und andere, aber Khartoum rangiert dauerhaft auf den letzten Platz.
Damit ich aus Khartoum reisen darf fahren wir am Mittwoch zur Naturschutz -Behörde. Die stellen die Reiseerlaubnis für außerhalb Khartoum aus.
Photos sind wieder in einem Laden mit Naturmedizin gemacht. Abdelatif macht ei solches Geschäft auf und sucht Informationen.

Mehrmals nachgefragt wie weit die Bearbeitung der Dokumente ist. Irgendwann die Antwort bekommen daß der Sachbearbeiter zum Mittagessen ist. Also haben wir den Vorgesetzten der Security zum Essen eingeladen. Sehr nett. Nach dem Mittagessen geht die Bearbeitung gleich viel schneller ??.

Roman Urlaubsmacher.de WP_20151118_022 WP_20151117_010Einkauf im SudanRoman Reisender im Sudan

 

Bekomme Entry permission gemailt, Original bleibt im Sudan. Für die 100 $ gibt es Bild 2, für die 36 $ Bild 3 WP_20151118_007 WP_20151118_008 WP_20151118_009


Erste heutige Amtshandlung nach Morgentoilette und Kaffetrinken: Zur Deutschen Botschaft. Auf dem Weg dorthin liegt das vorher beschriebene Gefängnis. Vor etwa 2 Jahren wurde die Deutsche Botschaft in Khartoum (ein wenig) angegriffen und beschädigt. Ganz Deutschland war in Aufruhr deswegen. Erstens waren es bestellte Demonstranten, zweitens waren die Beschädigungen gering und drittens mögen und schätzen die Sudanesen die Deutschen.
Als Entschuldigung hat Deutschland von der sudanesischen Regierung große Grundstücke in sehr guter Lage mit sehr guten Gebäuden bekomme. Alles ist jetzt viel größer und schöner als vorher. Das erfährt aber niemand.
Auf den Photos einige der Wohngebäude für die Botschaftsmitarbeiter vis-a-vis der Botschaft.

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Mir mein Zimmer “ gemütlich eingerichtet“, übersetzt den Latop aufgeklappt und offline gearbeitet. Schlafe bei meinem Freund Abdelatif.
Sudanese, viele Jahre in Leipzig gelebt und gearbeitet. Sein Haus in Khartoum, erste Gastgeschenke.

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Der WC-Bereich. Völlig normal und dieser ist wirklich noch gut. Ich kenne ganz andere.

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Mehrere Telefonate und der Besuch von 2 Banken auf der Suche nach einem guten Wechselkurs brachte uns zu einer Investmentbänkerin. Anstatt für einen Euro 11,5 Sudanesische Pfund gab es bei ihr 11,7 Pfund. Auch Geldwechsel dauert (wie alles im Sudan) weit über eine Stunde. Ohne die Vorlaufarbeit und Zeit.
Zeit. Wertvolles Gut. Das sollte der Sudan exportieren. Mit einem Schlag Exportweltmeister.
Mir wurde bei einer früheren Reise im Sudan gesagt: Die Uhr habt Ihr. Wir haben aber die Zeit.
Dem gibt es nichts hinzuzufügen

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Hier ein paar Impressionen aus dem Leben im Sudan.

WP_20151117_025 WP_20151117_026 Ein englischer Morris Minor

Den ganzen Tag gibt es immer etwas zu erledigen, alles dauert. Handynummer mit Datenmenge spottenbillig für 10$ gibt es 5 GB.
Auf dem Nachhauseweg die Cousine von Abdelatif in der Stadt mitgenommen und gleich zum Abendessen eingeladen worden. Essen war schon zubereitet, Brausebonbons den Kind geschenkt, Abendessen bei Handybeleuchtung da Stromausfall, sehr lecker, ich wurde förmlich gemästet. Noch während ich kaue wurde ich immer wieder aufgefordert weiterzuessen. Alle sprachen englisch, sehr unüblich im Sudan. Das zeugt schon von hohem Bildungsstand.
Warum Sudan? Hier machen die Menschen den Unterschied.

Ein englischer Morris Minor      WP_20151117_031

Ein englischer Morris Minor

Alte Druckmaschinen

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Landesweit bekanntes Gefängnis. Heißt „Cober“. Haupsächlich politische Gefangene.
Gut daß wir im Land die UN und Ärzte ohne Grenzen haben. Der Witz: Die Kontrolleure müssen sich mindestens 24 Stunden vorher ankündigen. Genügend Zeit um einige Gefangene zu verlegen und mit dem Gartenschlauch durchzugehen…
UN-Mandat ist ein Scherz.

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Kraftstofflieferung an Tankstelle versinkt im Chaos.

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Schnelle Reparatur an unserem Auto. Dauert nur eine Teepause lang

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Blick von dem Einkaufszentrum“Al Waha“ auf die „Große Moschee



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Auf dem Markt werden auch die Schuluniformen genäht. Die Ähnlichkeit mit der Militärbekleudung ist natürlich ganz

Der 21.11. Nachdem meine Dokumente vollständig genehmigt und bestätigt sind haben wir uns um das Geschäft von Abdelatif gekümmert.
Auf dem Weg zum Shop für Naturheilprodukte erst mal den Wagen zu einer „Werkstatt“ gebracht: Der Fensterheber ging nicht mehr. Fenster bleibt offen was aber in Afrika nicht die beste Idee ist. Wobei der Sudan zu den Ländern Afrikas mit der geringsten Kriminalitätsrate zählt.
Bei der Wartezeit gesehen wie dort eine Klimaanlage wieder aufgefüllt wird.
Bei uns war der Schalter defekt. Wurde komplett zerlegt, zurechtgebogen und wieder eingebaut. Alles funktioniert wieder.
25 Minuten Arbeit für 15 sudanesische Pfund, knapp 1,50€.
Dann auf dem Markt beim Großhändler eingekauft und zum Ladengeschäft liefern lassen.

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KFC

Der sudanesische KFC.

KFC B

Mit diesem Kerl von der Botschaft zum Essen im KFC gegangen. Ohne Bakschisch dann unseren Termin bekommen.

 

Ein knuffiger Ovali-Käfer

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Es gibt hier jede Menge zu sehen und ein Erlebnis ist es ohnehin.

 

 

 

 


 

Heute morgen, endlich, um 06:15 fahren wir endlich aus diesem furchtbaren Khartoum nach Port Sudan. Wir holen Mohammed ab und los geht’s. Mindestens 11 Stunden Fahrt liegen vor uns.
Es sollen nachher 14 Stunden werden da wir in die Nacht reinfahren und mit beschlagener Scheibe bei Streulicht über das Rote-Meer-Gebirge zu fahren das Tempo doch stark reduziert.

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Auf der Strecke zwischen Atbara und Heiya ist Abdelatif am Steuer und läßt es auf einem kurzen guten Stück richtig laufen und fährt 140 Km/h.
Ein Landcruiser knallt an uns derart vorbei daß wir -zumindest gefühlt- parken. Als der Landcruiser etwa 300 Meter Vorsprung hat sehen wir nur noch eine Staubwolke. Wir fahren langsam näher, über Reifen- und Kunststoffteile die auf der Straße liegen.
Der Landcruiser liegt links im Graben auf der Seite, 2 Europäer laufen um das Auto herum.
Habe sie angesprochen, es sind Briten auf dem Weg nach Port Sudan, Mitarbeiter der Britischen Botschaft. Die beiden unverletzt, wir haben dann eine kleine Kopfwunde beim Fahrer versorgt.
Anschließend weitergefahren, außer Blechschaden war ja fast nichts.

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WP_20151122_082 WP_20151122_083 WP_20151122_084   Regenwolken am Roten Meer. Eher selten.
WP_20151122_086WP_20151122_089Einfahrt nach Port Sudan. Kein Vergleich mit Khartoum.


Umgebung vom Fischmarkt : WP_20151123_011 WP_20151123_012 WP_20151123_013 WP_20151123_016 WP_20151123_017 WP_20151123_019 WP_20151123_021 WP_20151123_022 WP_20151123_023 WP_20151123_051 WP_20151123_052 WP_20151123_057 WP_20151123_058 WP_20151123_059


Nach dem Frühstück (Tee, Milchpulver und Kekse) zum Fischmarkt von Port Sudan. Klein und übersichtlich, hochinteressant. WP_20151123_004 WP_20151123_005 WP_20151123_006 WP_20151123_008 WP_20151123_009

Hotel „Coral“ in Port Sudan. Bestes Haus am Platz, war vorher ein Hilton. Dort habe ich auch die Beiden vom Autounfall wiedergetroffen! Security für den Botschafter.
Das dritte Photo ist vom Hotel aus photographiert, der Sitz des Gouverneurs vom Roten Meer. Beide Hotels sind direkt am Meer, Toplage!WP_20151123_060 WP_20151123_061WP_20151123_062


Für meine 4 Kinder habe ich 4 Zähne vom Tigerhai gekauft. Das werden tolle Anhänger.
Shopping aber immer mit dem Washingtoner Artenschutz-Abkommen vereinbar!

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Ich finde ja Wracks bzw. solche Stilleben faszinierend.

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Der gesamte heutige Tag ist der Reiseerlaubnis aus Khartoum heraus gewidmet! 8 Uhr gehts los zur Ausländerbehörde. Ich habe Abdelatif gesagt daß ich früher zur Naturschutz-Behörde bin um meine Reiseerlaubnis zu bekommen. Also 1 Stunde später und 5(!!!) Dienstzimmer weiter erfahren daß die natürlich nicht zuständig sind. Also zur Naturschutzbehörde. Im 3. Zimmer endlich erfahren was wir machen müssen, welche Vordrucke auszufüllen sind und dann 5 Minuten die Straße runter und dort von jedem Dokument 4! Photokopien. Alles gemacht, eingetragen in welche Gebiete wir wollen ( Abu Hamad, El Obeir, Port Sudan und Sawakin).

Also abgegeben und dann kommt Afrika: Für die Reiseerlaubnis für Sawakin ist das Tourismusministerium zuständig!!!
Vorm Mittagessen also schon die Schnauze voll gehabt. Darf man aber nicht zeigen.
Nächster Stop Tourismusministerium.
Dort die Info bekommen daß für Individualreisende keine Permits ausgestellt weden. Nur für Gruppen mit Reiseleiter.
Begründung: Bei Einzelreisenden kann nicht für die Sicherheit garantiert werden!
Dann habe ich darauf hingewiesen daß ich ein Reisebüro bei Hamburg besitze und Touristiker bin. Man gab und dann einen Kontakt, dieser könne das Permit bekommen.
Klasse, es ist Donnerstag, alle Behörden schließen früher da der islamische Freitag unserem Sonntag entspricht, also Wochenende.  Spätestens jetzt hatten wir Zeitdruck. Das hielt aber meine Reisepartner nicht von einer spontanen Teepause ab. Afrika.
Der Agent war sehr hilfreich, fuhr mit uns zur Tourismusbehörde und innerhalb von 15 Minuten war alles erlaubt, gestempelt und erledigt.
Und zwar nicht nur Sawakin auf dem Permit. Alle gewünschten Gebiete auf einen Schlag!
Der Agent war der vorherige Leiter der Tourismusbehörde!
Hinweis: Der aktuelle Leiter dieser Behörde war nicht willens und/oder nicht fähig ein Permit auszustellen! Der ehemalige Leiter aber sehr wohl und auch noch für alle anderen Gebiete!
Afrika: Es kommt darauf an welchen Kontakt du hast!
Kosten für Permit: Null
Kosten für den Agenten: Null
Man braucht keine Eurocard!
Pfeif aufs Embargo, es geht auch so.
Den Agenten dann nach Hause gefahren, er hat schlauerweise ein Hotel und eine Incoming-Agentur. Wir haben und dann über Gruppenreisen in den Sudan unterhalten.
Photos zeigen einen Landcruiser auf dem Behördenparkplatz. Die Aufkleber sind interessant!!!
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Frühstücken: Ful. Bohnenmus mit Öl. Ohne Ful geht nichts im Sudan. Die können das morgens, mittags und abends essen. Ich habe noch einen sehr süßen Obstsalat/Smoothie. Sudanesen lieben es süß!

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Und das Dokument wollten wir!  Sudan ist eines der ganz wenigen Länder die auch Permits für Photos verlangen bzw. ausstellen. Siehe die Details: Was wird photographiert? Welcher Photoapparat wir benutzt?…

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Und für den Straßenkampf bewaffnet man sein TukTuk / Riksha mit Spurerweiterungen wie bei “ Kampfstern Galaktika“ WP_20151119_009 WP_20151119_010

Auf dem Nachhauseweg auf einen Fruchtsaft im OZone angehalten. Die haben westliche WCs.

Ich bin zu alt um mich über kakerlakige Erdlöcher zu hocken. WP_20151119_006WP_20151119_012

Abends dann zum Äthiopier essen gegangen. Keine Speisekarte, kein Preisaushang, gemütlicher großer Garten. Selten in Khartoum.
2 Feuertöpfe für 3 Männer, Fleischsauce, äthiopisches Fladenbrot ähnlich Pfannkuchen. Dazu 2 frische Mangosmoothies und ein Wasser. 12 Euro komplett!!!
Auch das ist Afrika, du wirst immer überrascht. Mal auf die eine und manchmal auf die andere Weise.
Randbemerkung: Kurz vorher 3 Säfte im OZone: 10 €!!! WP_20151119_013 WP_20151119_014


Für eine Taucherlaubnis ( klar, mal wieder ein Permit!) zur Touristeninfo.
Eine derart leere Informationsstelle habe ich noch nie gesehen. In einem großen Raum mit Deckenhöhe 4+ Meter, ehemals Offiziersgebäude. Trostlos innen, außen und in der Substanz ein Traum.
Restauriert und mit großem Garten wäre es eine Perle!
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Das zweite Abendessen  gab es dann noch mal zu Hause. Ich werde hier gemästet. Leider wehre ich mich nicht. Mist!
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Morgens ins Stadtbüro von „Red Sea Resort“ in Port Sudan, dort mit der Gründerin und Besitzerin sehr nett und angeregt gesprochen.

Das Resort liegt 30 Km nördlich von Port Sudan und ist das größte und

bestgeführte am Roten Meer im Sudan.

Gegenüber eine christliche Kirche, alles entspannt.   WP_20151124_001 WP_20151124_002


Im Restaurant gibt man Shrimps und Fisch ab, sagt wie es zubereitet werden soll und welche Beilagen. Dann den besten Platz am Wasser gesucht. Pipi machen vor dem Essen bringt einen auch jetzt wieder direkt zur Moschee, etwa 200 Meter entfernt. Panoramaphotos von der Moschee aus. Beim Weg wieder zum Restaurant gehe ich an einem kleinen Bus vorbei um werde von einem Mann angehalten und gebeten seine 3 Jungs zu photographieren. Die Kleinen adrett in Schuluniform gekleidet und der Papa mit stolzgeschwellter Brust. Habe 2 Photos gemacht und gezeigt, alle waren glücklich. Kein Bakschisch oder sonst etwas, einfach nur Stolz. Auch das ist Afrika! Superlecker gefuttert und dann kam die Rechnung für die Zubereitung, 2 Salate, 8 Fladenbrote, 4x Tee und 4 Flaschen Wasser: 48 Sudanesische Pfund!

Bei einem Kurs von 1:11,7 macht das etwas mehr als 4 €!!! Trinkgeld gibt man in Garstuben nicht!

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WP_20151124_069 WP_20151124_068 WP_20151124_067 Die letzten Photos zeigen eine große Studentengruppe mit ausgelassener Laune.


Fischmarkt im Sudan:
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Nach dem Essen eine lange Strecke gegangen, auf eine Landzunge mut mit Chalets die man auch mieten kann. 150 Pfund pro Zimmer, also etwa 13 €. Bett, aber nicht für Europäer geeignet. Doch einen ganzen Schlag zu schlicht.
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weiter auf meinem Spaziergang…..

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Und da ich beim gestrigen Besuch des Fischmarktes meine Kumpels die Shrimps übersehen habe eben heute nochmals! Richtig viele Shrimps. Ungeschält, von Hand gepult, frisch aus dem Meer und nicht aus asiatischen Antibiotika-Tümpeln.
Einen gepult und roh gegessen, na ja, geht so. Rot sind sie mir lieber. Für unseren Gastgeber
noch Fisch gekauft. Man gibt dann die Fische ab und bekommt sie nach 5 Minuten ausgenommen, abgeschuppt und in grillfertige Stücke gehackt zurück. Dann nimmt man die „Beute“ zum etwa 300 Meter entfernten Restaurant. Dort wird dann alles zubereitet.

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