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Sudan Reisen: Auf geht´s zum Goldsuchen

Frisch rasiert. Augen kriegt man kaum auf, so sehr knallt die Sonne schon Vormittags.
„Konspirative Sitzung“. Alle Mitglieder gehören zu demselben Stamm an der auch in DEM Goldgebiet im Sudan liegt. Es gibt eigentlich 2x den Ort Shereg, auf dem linken und auf dem rechten Nilufer, etwa eine
Autostunde nördlich von Atbara. Wie klären die „Einreise“, wer für uns bürgt und wer und begleitet.
Natürlich hat der Wagen wieder etwas. Ölwechsel und Ölfilter gekauft und zum Mechaniker gebracht. Der Arbeitslohn: Etwas über 2 Euro, inklusive Altölentsorgung auf afrikanisch
Gegenüber stand ein DIY Drywasher, so groß daß er mit einem Bagger gefüttert wird. Alles für die Goldsuche!

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Sudan Reisen: Auf dem Weg zur Goldsuche im Sudan

Morgens ein paar Selfies probiert, dann war mein Akku überhitzt und das Handy war nach 2 Stunden leer.
Sonst nur die Zeit vergehen lassen mit dem Einkauf der letzen notwendigen Dinge für die Goldsuche. Eigentlich sollte der LKW-Fahrer die Dredge schon gestern angeliefert haben. Er hat Acht Tage auf einen Auftrag gewartet. Er kann aber nicht losfahren da sein Tank leer ist und er kein Geld hat. Also haben wir per Handy 550 Pfund überwiesen. Das sind knapp 50 € und der LKW-Tank ist voll. Zumindest im Sudan 😏.
Sonst nix besonderes.

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Ankunft in Atbara im Sundan

23:15 Uhr in Atbara angekommen und zu Abdelatifs Bekannten Adel gefahren. Adel ist Arabischlehrer, sehr nett, ruhig und angenehm, leider wie viele Sudanesen spricht er nicht englisch.
Auch jetzt wurden wir vor dem Einschlafen nochmals „gemästet“. Das ist Tradition und ist sudanesische Gastfreundschaft. Eine Gegenleistung wird nicht erwartet. Der Ablauf ist stets derselbe: Erst wird Wasser gereicht, man muß/sollte trinken. Dann gibt es Tee. Und dann Ful, Brot und sonst so einiges zu essen.
Mein Bett ist das hintere, 1-tausend-Sterne -Hotel, keine Moskitos. Es ist nachts recht kühl, knapp über 20 Grad. Also mit Jeans in den Schlafsack. Wenig aber tief geschlafen.
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Unsere Abfahrt

Sicherheitshalber vor der Fahrt den Luftdruck prüfen: 2 Reifen defekt, neue kaufen und dann zum Mechaniker bringen. So etwas wie One-Stop-Only gibt es nicht! Willkommen in Afrika. Eine Stunde Suche, 30 Minuten Montage mit alle Reifen runter, 2 gebrauchte auf Felge auf die Hinterachse, die defekten Reifen von den Felgen runter und die neuen aufziehen und Mit Preßluft füllen. Alles am Auto montieren.
Kosten für den Mechaniker: 40 Pfund. Das sind 3 € 50 Cent !!!
Willkommen in Afrika.
Also Abfahrt erst nach 15 Uhr, dadurch kommen wir voll in die Nacht rein. Das ist meine 5. Nachfahrt in Afrika und es ist immer Scheiße und riskant.
Mal ein suizidgefährdeter  Esel, oder Esel mit Reiter die die Fahrbahn queren und dich NICHT segen! Wie auch! Man fährt mit 100+ Km/h und Fernlicht und die sehen dich nicht heranfahren! Man ist sich noch nicht sicher wer wen lenkt, der Reiter den Esel oder anders herum. Es ist auch egal, das Ergebnis ist dasselbe!
Oder ein LKW-Unfall und Vollsperrung auf der Strecke!

Hier ein paar Eindrücke:

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Port Sudan nach Atbara

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Versucht uns morgens früh auf den Weg nach Atbara zu machen, es wurde Abfahrt 15:25 Uhr und Ankunft 23:15 Uhr daraus. Also erst einmal gibt es Tee mit Keksen, im Prinzip um den Magen vorzubereiten auf ein sudanesisches Frühstück. Unser toller Gastgeber und Reiseleiter Abderasaig hat darauf bestanden und uns in der Stadt in eines der besten Hotels zum 2. Frühstück eingeladen. Keine Chance abzulehnen. Hotel „Albasiri Plaza“. Tolles Hotel, dort den Britischen Botschafter und seine Familie getroffen ( ja, seine Security- Jungs sind die mit dem Autounfall vor ein paar Tagen), er ist dort um zu tauchen. Beste Wahl. Speiseraum toll, sehr guter Service, vernünftige Preise. 3x Pizza und 1x Lammbraten, viele Beilagen, 2 Salate 4 Fruchtsäfte ( ich Orange-Karotte) und 4Tee für knapp 40 €.

Da ich Touristiker und Veranstalter bin wurde ich vom Besitzer und der Public Relations Managerin in alle Zimmersorten geführt uns hervorragend aufgeklärt. Sie bieten als einzige fertige Reisepakete mit Tauchen am Roten Meer im Sudan an. Wir haben uns auf die Zusammenarbeit verständigt und anschließend sind wir noch zu deren Tauchcenter gegangen. Absolut westlich ausgestattet und geführt, Tauchbasis wie auch das Hotel. Eine Seltenheit im Sudan.
Dann zum Fischmarkt, ich wollte noch ein paar Haifischzähne haufen. Einzeln keine bekommen, dafür gleich ein ganzes Gebiss . Auf dem Markt sudanesisches Viagra gegessen: Meeresschnecken, völlig aus dem Häuschen uns in der Sonne getrocknet. Schmeckt wie es klingt, nachdem es ein wenig im Mund eingeweicht ist kann man die Augen und Fühler mit der Zunge ertasten, arbeitet sich über den Körper zur etwas zäheren Bodenplatte. Aber es schmeckt -zumindest am Anfang- nach Meer.
Erstes Photo ist Abderasaig. Den würde ich sofort als Vater oder Schwiegervater adoptieren. Ein ganz toller Mensch.

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Gräber im Sudan

Bei der Rückfahrt halten wir etwas länger bei Gräbern aus der nubischen Zeit an. 2000, vielleicht 3000 Jahre alt!!!!!
Wunderschön angelegt, einige wirken wie ein Miniatur-Stonehenge. Und einige wenige haben Zeichen die noch heute zu sehen sind!!!!
Ich war tief beeindruckt.

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Goldrausch im Sudan

Nächstes per Bagger angelegtes Probeloch.
Schöne Goldader. Nicht massiv bzw. gediegen, aber im Quarz eingebaut. Wenn Quarz weiß ist dann hat es keine Begleitstoffe wie Kupfer oder eben Gold. Erst durch diese Stoffe ändert sich die Farbe zu braun, oliv, grün, violett, rot..

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Goldminen Pfunde im Sudan

Erstes Photo der berechtigt stolze Besitzer Yasir. Dann Photo 2 und 3 Probeloch mit goldhaltigem Quarz.
Die nächsten Photos zeigen einen Mühlstein der alten Nubier. Verwendet wurde es um das goldhaltige Quarz zu Staub zu mahlen. Anschließend wurde das Gold mit Pfannen und Wasser ausgewaschen.
Es ist also ein vor weit über 2000 Jahren bergbautechnisch bearbeitetes Gebiet!

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Goldminen Besuch Sudan 2015

Nach einer der miesesten Nächte, schlaflos durch Massen nervig summender (und leider auch stechender) Moskitos und erkältet durch die Klimaanlage treffen wir uns mit Hisham zu einer Besprechung. Anschließend mit seinem Partner, dem Goldminen-Besitzer Yasir mit dem Geländewagen zum Claim.

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Begegnungen im Sudan

 

Wollte nur die Kamele photographieren, da kommt der Kamelhirte schnell auf mich zu. War aber okay, 29 Pfund und alles war gut.

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